ps5 abwärtskompatibilität

PlayStation 5: Neues Patent gesichtet – volle Abwärtskompatibilität in Aussicht?

Allgemein ist Abwärtskompatibilität eine feine Sache. Man muss sich beim Kauf einer neuen Konsolengeneration nicht so viele Gedanken machen bzw. das alte Modell nicht unbedingt noch weiter betreiben (oder in der Ecke verstauben lassen). Viele Spieler verspüren den Wunsch vergangene Spieleperlen problemlos nachholen zu können. Daher ist es nicht sehr verwunderlich das sich viele für die PS5 ein entsprechendes Feature gewünscht haben – entsprechende Gerüchte dazu gab es ja. Leider waren bisher aber nur Games von der PS4 mit der PS5 direkt kompatibel. Anders als Microsoft, die mit ihrer Xbox ein sehr konsequentes Kompatibilitäts-Konzept umgesetzt haben, setzte Sony eher auf den Streaming-Dienst PS Now um Spielern ältere Games auf ihrer aktuellen Konsole zugänglich zu machen. Davon abgesehen das Sony derzeit an einer Ablösung von PS Now arbeitet, deutet jetzt ein neues Patent auf eine völlig neue Marschroute beim Thema Abwärtskompatibilität seitens der Japaner hin. Hauptverantwortlich für das Patent ist dabei der leitende Systemarchitekt der PS5 selbst, Mark Cerny.

playstation 5 patent

Was beinhaltet das Patent? Volle Abwärtskompatibilität der PlayStation 5?

Das zuletzt von Mark Cerny und David Simpson angemeldete Patent spricht von „BACKWARD COMPATIBILITY THROUGH USE OF SPOOF CLOCK AND FINE GRAIN FREQUENCY CONTROL“ – so steht es da in Großschrift. So simpel das letztendlich auch klingt, denn im Grunde heißt es lediglich das man die Taktfrequenzen der vorhanden Hardware runterskalieren könnte, wäre das eine mögliche Lösung.

Einige kennen dies sicher aus dem PC-Bereich, auch da ist das Abspielen älterer Spiele auf neueren System einfach nicht problemlos möglich, weil die Hardware einfach zu leistungsstark ist. Scheinbar haben Mark Cerny und sein Team einen funktionierenden Weg gefunden, die Taktfrequenz der PS5 bei Bedarf so zu drosseln, dass auch das einwandfreie Abspielen älterer Spiele möglich sein wird.

Was das jetzt am Ende bedeutet wird sich noch herausstellen. Man sollte nicht vergessen das die ersten drei Generationen von Sonys PlayStation auch eine recht eigene Architektur aufwiesen. Besonders das System der PlayStation 3 galt ja als recht komplex und schwierig zu emulieren. Aber wer könnte das besser schaffen als Sony selber?

 

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