[Review] Evil Inside

[Review] Evil Inside

Mit Evil Inside von Indie-Entwicklerstudio Jandusoft wird ein weiteres Spiel im mittlerweile eigenen Genre „P.T.-Klon“ veröffentlicht. Dass das nichts Schlechtes sein muss, haben Perlen wie Visage, Infliction, oder Locked Up gezeigt. Ob Evil Inside da mithalten kann, klären wir in unserem Test auf der Xbox Series X.

In Evil Inside übernehmen wir die Rolle von Mark. Im kurzen Intro erfahren wir, dass seine Mutter vor Kurzem gestorben ist und sein Vater deswegen im Gefängnis sitzt. Nun lebt er mit seinem kleinen Bruder alleine im Haus der Familie. Aus Verzweiflung versucht er mit Hilfe eines Ouija-Bretts, Kontakt zu seiner Mutter aufzunehmen, aber dieses explodiert prompt. Und damit beginnt der Alptraum…

Wer die Silent Hills-Demo P.T. aus dem Sommer 2014 kennt, wird sich schnell heimisch fühlen. Der Flur von Marks Haus ist dem aus P.T. zum Verwechseln ähnlich und von nun an gilt es, durch Auslösen von Ereignissen oder das Lösen von Rätseln durch die Tür am Ende des Flurs zu kommen.

Ist die Atmosphäre zu Beginn noch durchaus düster und beklemmend, wird dieser positive Ersteindruck durch den inflationären Einsatz von Jumpscares ziemlich schnell zunichte gemacht. Außerdem sieht man diese Jumpscares oft nicht einmal, da diese hinter oder über einem stattfinden, da die Programmierer es nicht geschafft haben, den Blick des Protagonisten in solchen Momenten auf das entsprechende Geschehen zu fokussieren. Die wenigen vorhandenen Rätsel sind plumpes Beiwerk und aus Gameplay-Sicht zu vernachlässigen.

Sound und Grafik sind in Ordnung. Die Steuerung gestaltet sich jedoch ein wenig schwierig, da die Empfindlichkeit des rechten Sticks am Xbox-Controller nicht eingestellt werden kann und man sich viel zu schnell dreht oder umblickt.
Nach nur einer Stunde sieht man bereits das vorhersehbare Ende, einen Wiederspielwert gibt es leider nicht.

Fazit:

Leider schafft es Evil Inside nicht, sich in die Riege der oben genannten, gelungenen Genre-Vertreter einzureihen. Dafür ist es zu uninspiriert und vorhersehbar. Zu Gute halten kann man dem Spiel nur, dass es schnell vorbei ist.

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Evil Inside

3.8

Grafik

7.0/10

Sound

7.0/10

Gameplay

2.0/10

Umfang

1.0/10

Spielspaß

2.0/10

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