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[Review] Yōdanji: The Roguelike

Mit Yōdanji hat KEMCO einen weiteren japanischen Titel gebracht. Es soll ein abwechslungsreicher Dungeon Crawler sein und sich von anderen ähnlichen Titeln abheben. Taucht in die Tiefen des Spiels ein und kämpft ums Überleben. Gestartet wird mit einem von drei wählbaren Monstern und es können bis zu 17 freigeschaltet werden. Es gilt, möglichst viele Etagen im Labyrinth zu entdecken und zu überleben, was kein einfaches Unterfangen ist. Dabei kann man jeden getroffenen Gegner auch für sich freischalten. Ziel ist es, wie teils erwähnt, Dungeons zu erkunden, Schriftrollen zu sammeln, Gegner zu erledigen und möglichst nicht zu verhungern. Je nach Modus muss man das Ende des Verlieses erreichen oder einfach so weit wie möglich runter. Das erinnert ein wenig an die Minen in Stardew Valley.

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Ob im Schwierigkeitsgrad Standard oder im Picknick Modus beginnt das Spiel damit, sein Yokai auszuwählen. Jeder Charakter hat seinen eigenen Spielstil bzw. Fähig- und Fertigkeiten. Die Unterschiede sind also nicht rein visuell.

Karakasa, ein hundert Jahre alter geölter Regenschirm, greift mit einer lähmenden Zunge an und kann sich in seine gefaltete Form zurückziehen, um seine Genesungsrate zu beschleunigen und seinen Hunger zu reduzieren. Kamaitachi, das Wiesel, greift mit Sensen an den Pfoten an.

Für jedes Yokai existiert außerdem eine entsprechende Hintergrundgeschichte, sodass Lore-Fans nicht ganz leer ausgehen. Von einem Dungeon Crawler erwartet man sowas normalerweise nicht, weshalb hier sicherlich Bonuspunkte in die Wertung einfließen.

Als ersten Meilenstein schaltet man zunächst alle 17 verschiedenen Charaktere frei. Dies geschieht, indem man jeweils drei Schriftrollen sammelt und diese bis zum Ende des Dungeons bringt. Das Spiel ist nicht so einfach, weshalb man die Figuren auch im einfacheren Modus freischalten kann. Ist dieser Job erledigt, macht man sich an die Highscores.

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Anders als die meisten anderes Games dieses Genres leveln die Charaktere hier nicht klassisch, sondern durch das Sammeln von spirits namens hitodama. Diese verbessern eure Stats. Gegner lassen sich etwa deutlich einfacher töten, habt ihr einen Schadens-Skill verbessert. Dies wiederum ist essentiell, um nicht zu verhungern. In Yodanji müsst ihr eure Monster füttern. Gegner hinterlassen recht häufig Items, die konsumiert werden können.

Leider könnt ihr lediglich bis zu fünf Items tragen, was sehr knapp bemessen ist. Dies gilt inkl. dauerhafter Items wie die erwähnten Schriftrollen oder auch Anhängern. Somit kann und sollte man nicht zu viel Futter dabei haben und muss alle paar Level aufräumen.

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Grafik und Sound

Audio und Video von Yodanji kommen retro daher. Ich meine ich wirklich retro. Damit reisst das Spiel keinen vom Hocker, aber sowohl visuell als auch auditiv vollkommen in Ordnung. Der Fokus liegt auf dem Gameplay.

Auf dem Bildschirm findet man eine übersichtliche Anzeige, die Hilfe kann bei Bedarf über B ein- und ausgeblendet werden. Mag man die Retro-Grafik, kommt man voll auf seine Kosten, denn die Monster sind größtenteils sehr hübsch geworden.

Die Musik, wenn man es so nennen darf, wiederholt sich recht flott, die meiste Zeit habe ich ohne Ton gespielt.

Die Steuerung ist ebenfalls ok und wird über das erwähnte Hilfemenü hinreichend erklärt. Ihr könnt zoomen, Map und Log ein- wie ausblenden, euer Inventar checken und Gegenstände aufnehmen bzw. wegwerfen. Letztere Fähigkeit wurde oft genutzt.

Die genannten Highscores werden über Bestenlisten im Spiel abgebildet. Diese sind recht übersichtlich.

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Fazit

Zusammenfassend kann man sagen, dass sich der Kauf für Fans des Genres definitiv lohnt, Neulinge werden so ihre Schwierigkeiten haben. Yodanji bringt einige völlig neue Elemente mit, die es vom Rest des Genres abheben. Ich selbst hätte nicht mit einem solchen Spiel von KEMCO gerechnet, aber der Publisher hat in 2017 schon viele gutes Games gebracht. Zum Preis von 4,99€ kann man definitiv mal zuschlagen.

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Yōdanji

4,99€
7.1

Grafik

8.0/10

Sound

6.0/10

Gameplay

7.5/10

Umfang

7.0/10

Spielspaß

7.0/10

Pros

  • Leaderboards
  • Retro Grafik samt schick entworfener Yokai
  • Eigene Story pro Yokai

Cons

  • Schwer
  • Eintönige Musik

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