Sparc

[Review] Sparc (PSVR)

Man nehme ein bisschen Tennis, ein wenig Boxen, ganz viel Schweiß und Muskelkater. Und fertig ist Sparc. Wir haben uns in die Arena begeben und uns in so manches hitzige Duell gestürzt.

CCP Games, die Macher des Eve Online-Universums, zu dem unter anderem auch Eve Valkyrie und Eve Gunjack für die Playstation VR gehören, haben sich diesmal in den V-Sport-Bereich gewagt und ein forderndes 1v1-Online-Spiel geschaffen, welches etwas an die Diskuskämpfe aus TRON erinnert.

Man steht sich in einer länglichen Arena gegenüber, vergleichbar mit einem Squash-Court, nur etwa viermal so lang. Die Spieler können Energiebälle auf den Gegner schleudern, welche von Wänden, dem Boden und der Decke abprallen. Der Gegner besitzt natürlich die gleichen Möglichkeiten, sodass man auch oft zwei Bälle gleichzeitig abwehren muss – den des Gegners und den eigenen, der zurück kommt. Den eigenen Ball kann man fangen, aber den des Gegners muss man entweder mit der Faust oder mit Hilfe eines kleinen Schildes zurück schmettern. Nun kann man aber nicht nur mit den Händen die Bälle abwehren, sondern auch mit dem ganzen Körper den heran fliegenden Bällen ausweichen. Erzielt man so nun Körpertreffer beim Gegenüber, bekommt man einen Punkt. Trifft man ihn nicht, aber der Ball fliegt durch die sogenannte Strike-Zone des Gegners, so wird der eigene Ball jedesmal ein wenig größer und auch schneller, bis damit ein Treffer gelandet wird. Dies kann aber nicht nur dem Kontrahenten zum Problem werden, muss man doch nun selbst auch zusehen, dass man den eigenen Ball wieder fängt oder ihm ausweicht.

Und genau diese Kombination macht die schnellen Matches zu einem sehr anstrengenden und schweißtreibenden Erlebnis. Man ist ständig in Bewegung, weicht nach links oder rechts aus, duckt sich, wehrt mit beiden Armen Bälle ab und schleudert den eigenen Ball möglichst hart Richtung Gegner. Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt da nicht. Zum Glück dauern die Matches im leichten Modus nur 3 Minuten, welche bei Gleichstand bis zum „Golden Goal“ verlängert werden. Im Profi-Modus wird ein „Best of 3“ gespielt, wobei immer derjenige gewinnt, der zuerst 4 Treffer landet. Es ist also auch sehr von der Spielweise des Gegners abhängig, wie sehr man sich selbst verausgaben muss.

Die Steuerung, welche ausschließlich mit den beiden Move-Controllern erfolgt, ist sehr einfach. Es wird nur ein einziger Knopf benötigt, um den eigenen Ball festzuhalten und beim Loslassen des Knopfes zu werfen. Das ist natürlich sowohl mit der linken, wie auch der rechten Hand möglich.

Man kann seinen Avatar im Menü mit zahlreichen Outfits, Frisuren und Farben nach Belieben selbst gestalten. Die Gesten, die man mit den Sticks vollführt, sehen sehr realistisch aus und man kann quasi durch Winken, Deuten usw. gut miteinander kommunizieren, was auch zu dem ein oder anderen Lacher führt. Aber auch ein Ingame-Chat kann aktiviert werden, wenn man jemanden trifft, dessen Sprache man spricht.

Die Grafik ist sehr sauber, es sind selbst auf der Day-One-PS4 kaum Kantenflimmern oder Pixel zu erkennen. Der Sound ist klar und trägt gut zur Gesamtatmosphäre bei. Das Spiel ist komplett auf deutsch spielbar. Selbst das Tutorial, welches einem die Steuerung und Regeln des Spiels ausführlich erklärt, ist gut synchronisiert. Der Singleplayer-Modus ist eigentlich zu vernachlässigen, besteht er doch nur aus ein paar Minispielen, in denen man in möglichst kurzer Zeit eine bestimmte Anzahl an Zielen treffen muss, aber als Training taugen sie allemal.

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Sparc

8

Grafik

8.5/10

Sound

8.5/10

Gameplay

8.0/10

Umfang

7.0/10

Spielspaß

8.0/10

Pros

  • anstrengend und fordernd

Cons

  • anstrengend und fordernd
  • keine KI-Gegner im Singleplayer

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