Trust GXT 433 Pylo

[Test] Trust GXT 433 Pylo

Mit dem Trust GXT 433 Pylo präsentieren wir heute (mal) wieder ein Gaming-Headset des bekannten Peripherie-Herstellers. Das ist aber keinesfalls negativ gemeint. Trust hat nun mal ein recht breites Sortiment, das auch regelmäßig mit neuen Modellen bestückt wird. So ist es nicht verwunderlich das wir uns öfter mal daraus bedienen und uns, mit freundlicher Unterstützung von Trust, einen Kandidaten auf unseren Testparcours holen. Das Gaming-Headset GXT 433 Pylo fällt mit einer UVP von 49,99 € in die Preisspanne bis 50 € in der sich sehr viele preisbewusste Gamer tummeln, die trotzdem eine gewisse Erwartungshaltung an ein solches Gerät haben. Ein Segment das Trust gerne und in der Vergangenheit auch oft erfolgreich bedient hat. Ob es mit dem GXT 433 Pylo wieder gelingt, sehen wir am Ende unseres Testberichts.

Lieferumfang:

  • GXT 433 Pylo Gaming-Headset
  • Verlängerungskabel
  • Bedienungsanleitung
  • Trust GXT – Aufkleber

Trust GXT 433 Pylo

 

Verpackungstechnisch bietet sich ein gewohntes Bild, eine schwarze Kartonage die mit mehreren Abbildungen versehen direkt detailliert zeigt wie denn das enthaltene Gaming-Headset ausschaut und zusätzlich gibt es wie üblich die technischen Daten. Das Headset ist gut und sicher in der Verpackung verstaut, wenngleich sich hier gleich zwei kleine Kritikpunkte offenbaren. Zum einen stellt sich die Frage, ob ein solch recht großes Stück Kunststoff noch als zeitgemäße Verpackung gilt, zumindest den Blauen Engel gewinnt das Produkt damit nicht. Gut, eine Pappvariante hätte es hier also auch prima getan, abgehakt. Zum anderen ist es etwas unschön das, wenn man schon ein gedrucktes Heftchen und den nett gemeinten Aufkleber beilegt, man dafür sorgt, das diese nicht total verknickt werden. Um diesen Abschnitt aber nicht unnötig negative abzuschließen freuen wir uns über das beiliegende Verlängerungskabel, das es ermöglicht das am Headset fest verbundene Anschlusskabel von etwa 1 m länge um, ihr ahnt es vielleicht, einen weiteren Meter zu verlängern. Gleichzeitig dient dieses Kabel auch als Adapter, vom fest verbauten 3,5 mm TRRS auf 2x 3,5 mm TRS. Dadurch lässt sich das Headset recht flexibel an alle gängigen Quellen mit 3,5 mm Klinke betreiben, was die Anwendungsmöglichkeit als Multiplattform-Headset unterstreicht. Beide Kabel sind übrigens geflochten und stabil ummantelt, hinterlassen einen sehr wertigen Eindruck.

Das Headset selber ist eine recht schlichte, aber irgendwie auch schicke Erscheinung. Komplett in Schwarz gehalten hebt sich lediglich das auf den Ohrmuscheln aufgedruckte silbergraue GXT-Logo etwas ab. Ansonsten fällt auf, dass die Oberfläche sehr glatt ist und es keinen (unnötigen) optischen Schnörkel gibt. So sollte sich das GXT 433 problemlos in jedes Gaming-Setup integrieren lassen, wäre aber auch unterwegs problemlos zu tragen, ohne aufzufallen. Für alle die es dann doch etwas auffälliger wollen, gibt es noch eine Variante in urbaner Camouflage-Optik. Ok, die Wortwahl war jetzt recht interessant, aber ihr wisst sicher, was wir meinen.

Beim erstmaligen aufsetzen fallen drei Dinge auf – erstens sind die Ohrmuscheln mit den integrierten 50 mm-Treibern recht wuchtig, zweitens gibt es einen spürbaren Anpressdruck und drittens schirmen die (geschlossenen) Ohrpolster deutlich wahrnehmbar Außengeräusche ab. Mit seinen 356 g Gewicht und dem ausreichend gepolsterten, feinstufig verstellbaren Kopfbügel ist das GXT 433 Pylo recht angenehm zu tragen. Damit ist dieses Gaming-Headset definitive ein Kandidat für unterwegs, oder beim zocken in etwas lauteren Umgebungen. Das Mikrofon ist fest an der linken Ohrmuschel verbaut, lässt sich aber flexibel verbiegen und bei Nichtgebrauch einfach hochklappen. Bedienelemente sucht man am Headset selber übrigens vergebens, dann Trust hat diesem Modell eine Kabelfernbedienung spendiert, die angenehm schmal ist und mit Lautstärkeregler und einer Mute-Taste für das Mikrofon ausgestattet ist.

Beim Sound präsentiert sich das Trust GXT 433 Pylo sehr solide. Glasklare Höhen und präsente Mitten, dafür mit recht verhaltenem Bass. Bei den meisten Spielen reicht das, gerade im Multiplayer-Bereich liegt ja darauf auch eher der Fokus. Bei großen Singleplayer-Titeln mit breiter Soundkulisse und bombastischen Zwischensequenzen findet sich das Headset zwar grundsätzlich zurecht, sobald der Sound aber mit etwas mehr Wucht daher kommt, wirkt das Headset etwas schwachbrüstig. Bei Filmen und Musik bietet sich ein ähnliches Bild. Als ausgewiesenes Gaming-Headset in dieser Preisregion wollen wir dies aber auch nicht zu streng sehen. Das heißt, nicht das wir an dieser Stelle einfach Fünfe gerade seinlassen, nein das Headset bietet für den aufgerufenen Preis eine absolut zufriedenstellende Leistung. Auf der anderen Seite würde wohl auch niemand ein Headset haben wollen, das bei kleinsten Geräusch mit künstlich aufgebauschten Bässen um die Ecke kommt und sämtliche Details einfach wegbrummt. Das Mikrofon geht auch absolut in Ordnung, im Chat mit den Mitspielern ist man klar und deutlich zu verstehen und alle Kommandos kommen während des Zockens klar und deutlich an.

Trust GXT 433 Pylo

Fazit

Ja, die liebe Preisklasse bis 50€. Hier tummeln sich dermaßen viele Kandidaten, der eine blendet die Käufer mit knallbunter RGB-Beleuchtung, der nächste verspricht eigentlich gar nicht vorhandenen Surround-Sound. Dazu kommen dann noch gelegentlich preisreduzierte Auslaufmodelle namhafter Hersteller die hier dann ein wenig das Gefüge durcheinanderrütteln. Aber Trust bedient dieses Segment mit einem rundum soliden Produkt, das nicht irgendetwas verspricht, sondern solide liefert.

GAMEtainment Wertungsbox Sehr Gut

 

 

 

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