tom clancy the division

[Review] Tom Clancy’s The Division

Nachdem bereits die Beta von Tom Clancy’s The Division sehr erfolgreich war haben wir uns das Spiel gleich nach dem Release angesehen und verraten euch ob sich ein Kauf lohnt oder nicht. 

Um was geht es in Tom Clancy’s The Division?
Nachdem sich ein Virus über einen Geldschein in ganz New York verbreitet hat und viele der Menschen diesem zum Opfer gefallen sind, wurde die Stadt abgeriegelt. Die Justiz in Form der Polizei ist machtlos und im Prinzip nicht mehr vorhanden. Daraufhin ist New York in eine Anarchie verfallen und die unterschiedlichen Gruppierungen kämpfen um die Herrschaft in der Stadt. In solch einem Extremfall werden die Agenten der Spezialeinheit „The Division“ aktiviert. Doch nach einem Anschlag sind wir im Prinzip der Einzige der noch von der Einheit aktiv übrig ist und man muss nun im Alleingang die Stadt retten. Ok nicht ganz alleine. Denn die Story erzählt einem zwar immer wieder dass man nun alleine Unterwegs ist, aber dadurch das Tom Clancy’s The Division ein Online RPG Shooter ist laufen, vor allem am Anfang, genügend andere Spieler herum die dir entweder helfen oder einfach weil ihnen langweilig ist im Weg herum stehen.

GRAFIK
Im Vergleich zur Beta wurde die XBox One Version (diesen Eindruck hatte ich zu mindest) in der Vollversionen durch den Day One Patch grafisch ein bisschen aufgepeppt. So sieht das Spiel im ganzen eigentlich sehr schön aus. Vor allem die schönen scharfen Texturen in Gebäuden sorgen für eine sehr stimmungsvolle Atmosphäre. Die Lichteffekte können sich ebenfalls sehen lassen. Also in diesem Fall muss man Ubisoft zwar einerseits kritisieren  weil es im Vergleich zu den E3 Videos definitiv zu einem Downgrade (das war doch schon mal — ich sage nur Watch Dogs) gekommen ist – andererseits aber auch wieder loben weil es im Vergleich zur Beta etwas hübscher geworden ist. Daher vergeben wir hier 8 von 10 Punkten.

SOUND
Der Sound in The Division klingt sehr stimmig. Vor allem die Waffensounds klingen überzeugend. Auch die Hintergrundmusik trägt seinen passenden Teil zur Untermalung der Kulisse bei. Was wir ein bisschen schade finden, ist die Tatsache, dass das Spiel zwar auch zum Teil schön vertont ist nur der Hauptcharakter kein Einziges Wort sagt. Entweder ist er stumm oder er will einfach nicht reden. Von daher vergeben wir hier 8 von 10 Punkten

[nextpage title=“The Division – Umfang / Gameplay“]

UMFANG
Der Spielinhalt von The Division kann sich durchaus sehen lassen. So ist die mehr oder weniger Singleplayer Kampagne an die 10 Stunden lang. Mehr oder Weniger aus dem Grund da man hier permanent Online ist und mit anderen Spielern die Mission im Koop machen kann. Bzw. sollte da es einfach mehr Spaß macht als alleine. Eine Gruppe zu finden ist momentan nicht schwer. In unserem Test mussten wir nie länger als ein paar Sekunden warten. Und im Durchschnitt hat man nach ca. 20 bis 25 Stunden das Höchstlevel erreicht. Bis dahin gilt es die Kampagnenquests und Nebenmissionen abzuschließen um die einzelnen Bereiche (Medizin, Technik- und Sicherheitsflügel) des Hauptquartiers weiter auszubauen um so neue Fähigkeiten freizuschalten. Was vor allem mit dem Fortschreiten der Kampagne eigentlich unausweichlich ist.  Neben den Missionen ist vor allem der Loot im Spiel enorm. Es gibt genügend Ausrüstung und Waffen sowie Mods zu finden. Hier kommt der Part des Rollenspiels sehr gut zum tragen. Und für alle die die Kampagne bereits durch haben bietet die Dark Zone auch noch ein paar Stunden Spielspaß. Einziger guter Tipp an der Stelle. Man sollte nicht alleine in die Darkzone gehen. Es macht in der Gruppe definitiv mehr Sinn. Und da geht es dann vor allem daran Punkte und PvP Ausrüstung zu farmen. Also sowohl als reiner PvE als auch als PvP Spieler mach The Division Spaß. Daher vergeben wir hier 9 von 10 Punkten.

GAMEPLAY
Jetzt wollen wir einmal versuchen die wohl wichtigste Frage zu klären. Wie spielt sich The Division? Bevor wir direkt isn Gameplay einsteigen gehen wir hier noch ein bisschen auf den Charaktereditor ein. Den so hat man zwar keine große Auswahl an Möglichkeiten aber die Basiseinstellungen wie Gesichtsform Farbe etc. kann man verändern. Es ist jetzt zwar nicht wie bei einem reinen Rollenspiel wo man hunderte Möglichkeiten zur Gestaltung des Charakters hat, aber die vorhanden Optionen sind für einen Shooter durchaus ausreichend.  Grundsätzlich ist es ein Shooter in der Third-Person Ansicht mit Rollenspiel Elementen. Speziell am Anfang ist das viele umher rennen ein bisschen mühsam, da man noch keine Schnellreisepunkte freigeschaltet hat. Das wird dann aber mit der Zeit viel einfacher und man kommt trotzdem eigentlich relativ flott zu seinem Ziel.  The Division unterscheidet sich in einem Punkt klar von den üblichen Shootern. Einfach durchrennen wie es meist Genreüblich ist wird man nicht lange überleben. Man muss sich immer hinter Mauern, Autos, Betten, Steinen etc. verschanzen und die Gegner nacheinander ausschalten. Was uns hier positiv aufgefallen ist, ist die KI. Hier wurden keine nennenswerte Aussetzter bemerkt. Sie hat bisher fast immer korrekt auf unsere Aktion reagiert. Von daher dauern manche Kämpfe auch durchaus mal etwas länger da es einfach Zeit braucht einen Gegner der sich ebenfalls verschanzt hat zu erledigen. Und wenn man das tut hofft man eigentlich immer auf einen richtig guten Loot. Hier werden sich wohl die reinen Shooter eher etwas distanzieren da es ja kein „Normaler“ Shooter ist. Er geht viel mehr in die für die Tom Clancy’s übliche Taktikschiene. Fans von Taktikshooter kommen hier allerdings voll auf Ihre Kosten. Speziell wenn ihnen auch das Farmen von Ausrüstung Spaß macht.

Was vor allem Spaß macht ist der Koop Modus von The Division. Missionen gemeinsam abzuschließen und sich gegenseitig zu helfen macht definitv mehr Spaß als wenn man es alleine versucht. Man sollte halt nur hoffen, dass man sofern man nicht eine eigene Gruppe mit Freunden zusammenstellt, gute Spieler erwischt und keine Noobs. Denn dann kann eine Mission durchaus mal etwas „länger“ dauern. Allem in allem macht The Divison einfach nur Spaß. Kleinigkeiten wie dass vor allem am Anfang viele herumrennen vergehen schnell und der Spaß steigt von Stunde zu Stunde mehr.

Das Einzige was wir minimal zu bemängeln haben beim Gameplay ist das doch eher lineare Missionsdesign. Es gibt zwar immer wieder etwas anderes zu tun, aber im Prinzip ist es immer nach dem Schema F. Rein, verschanzen Gegner ausschalten und dann wieder raus. Hier wäre ein kleines bisschen mehr Abwechslung durchaus gut gewesen. Daher vergeben wir hier 8 von 10 Punkten.

[Best_Wordpress_Gallery id=“176″ gal_title=“Tom Clancy-s The Division“] [nextpage title=“The Division Seite 3 – Multiplayer – Endgame – Fazit“]

MULTIPLAYER
Da es sich bei The Division vor allem um einen Multiplayer Shooter handelt versuchen wir uns nun diesem Bereich sehr ausführlich zu widmen. Wobei vieles davon bereits im Abschnitt des Gameplays genannt wurde, da es eigentlich unausweichlich war. Denn der Multiplayer in The Division besteht nicht nur aus der „Dark Zone“. Also dem PvP Gebiet wo es hart zugehen kann, sondern beginnt von Anfang an. Wobei hier vor allem das Miteinander im Vordergrund steht. Und diese Mischung ist sehr gut gelungen. Vor allem wenn man das ganze mit Kollegen bzw. Freunden spielt steigt der Spielspaß gleich noch um einiges mehr an. Wenn man dann schon ein höheres Level oder gar das Maximallevel von 30 erreicht hat kann man alleine oder Zusammen in einer Gruppe sich in die Dark Zone wagen. Dort gilt es spezielle Events und Mission abzuschließen um so an noch bessere Ausrüstung zu kommen um so seinen „Gear Score“ weiter zu steigern. Der Gear Score ist der Wert der einem kurz und bündig sagt wie gut die Ausrüstung ist. Je höher der Gear Score umso besser ist es.

Wie bereits weiter oben erwähnt kann bzw. geht es in der Dark Zone selbst für Multiplayer übliche Verhältnisse sehr Herausfordernd zu. Manche Spieler machen sich bewusst auf um gegnerische Spieler von Missionen abzuhalten oder ähnliches. Also sollte man auf keinen Fall zu Früh in die Dark Zone gehen, da man hier eher nur leichte Beute darstellt. Und da es bereits 15 Stunden nach dem Start vom Spiel bereits die ersten Level 30 Spieler gibt ist vor allem hier Vorsicht geboten. Sinn macht es aber auf jeden Fall. Speziell für die farmer unter euch die nur ein Ziel haben. Die beste Ausrüstung die es gibt bekommen. Und diese bekommt man eben so ziemlich nur in der Dark Zone. Da sich der Multiplayer Modus speziell mit der Zeit noch weiterentwickelt vergeben wir hier fürs erste einmal 8 von 10 Punkten. Da hier ein Langzeittest noch ansteht kann es sein, dass sich diese Wertung noch ein bisschen nach oben oder unten ändert.

LEVEL 30 UND JETZT? IST DAS SPIEL AUS?
Selbst für Spieler die bereits das Höchstlevel von The Division erreicht haben ist das Spiel noch lange nicht aus. Zwar wird hier die Langzeitmotivation ein bisschen sinken, da man keine Kampagnenquest mehr hat, aber tägliche Events sorgen auch hier weiter für Spielspaß. Auch die Möglichkeit bestimmte Kampagnenmission erneut im Challenge-Schwierigkeitsmodus durchspielen. Das wird dann zeitweise durchaus mal eine Herausforderung. Und es soll nicht lange dauern bis der erste DLC erscheinen soll. Dieser soll auch wieder neue Missionen nachliefern. Und bis dahin kann man sich wunderbar in der Dark Zone und mit den Events über Wasser halten.

FAZIT
The Division ist vor allem für Fans von Taktik- und Onlineshootern sicher eines der Besten Spiele die es zu bekommen gilt. Es würde mich jetzt nicht wundern, wenn viele Destiny Spiele zu The Division wechseln. So im ganzen hat mir das Spiel durchaus gefallen und Spaß gemacht. Einzig die auf die dauer doch sehr linearen Missionsabläufe fand ich ein bisschen Schade. Aber dennoch gibt es an dieser Stelle von mir eine klare Kaufempfehlung.

Hat dir dieser Beitrag gefallen?

Klicke auf die Sterne um zu bewerten!

Es tut uns leid, dass der Beitrag für dich nicht hilfreich war!

Lasse uns diesen Beitrag verbessern!

Wie können wir diesen Beitrag verbessern?

Kommentar verfassen