This War of Mine: The Little Ones

This War of Mine: The Little Ones

Kriege sind im Laufe der Menscheitsgeschichte immer wieder vorgekommen und werden auch in Zukunft wohl nicht enden. Während die einen in Sicherheit sind gibt es immer wieder Menschen die im Kriegsgebiet überleben müssen. Wie hart das ist versucht This War of Mine: The Little Ones zu vermitteln. Wie weit würdet Ihr gehen um eure Gruppe am Leben zu erhalten? Wie weit dieses moralische Fragen unseren im Test beeinflusst hat erfahrt ihr nun hier. 

GRAFIK
Grafisch ist das Spiel schlicht und übersichtlich gehalten. Nicht zu bunt eher alles in Grautönen um eben den Erst der Lage auch grafisch gut zu vermitteln .Man hat fast nichts. Es ist ein ständiger Kampf um überleben.  Im Normalfall würden wir hier nun die Grafik eben auf Grund dieser schlichten Art kritisieren (mehr Farben, mehr Details etc) aber bei This War of Mine: The Little Ones ist eben dieses Grafik was auch zur Atmosphäre des Spieles maßgeblich beiträgt. Von daher können und wollen wir hier nicht viele Punkte abziehen. Deswegen vergeben wir hier 7 von 10 Punkten.

SOUND
Der Soundtrack ist passend zum Spiel eher düster. Aber dennoch gut zum anhören. Was ein Minuspunkt ist, ist die Tatsache das es kaum vertont wurde. Man wird ausschließlich über Textnachrichten benachrichtigt. Hier hätte es noch ein bisschen mehr sein können. Daher gibt es hier nur 7 von 10 Punkten.

 

[nextpage title=“Seite 2 – Gameplay – Umfang“] GAMEPLAY
Dieser Punkt ist nun wohl der, der das Spiel am meisten geprägt hat. Dieses Spiel ist bisher das einzige was den Krieg aus einer neuen Sicht erzählt. Nicht als Soldat auf dem Schlachtfeld wie sonst immer, sondern aus der Sicht der Leidtragenden Bewohner eines Kriegsgebietes. Eben diese was nicht haben und jeden Tag ums überleben kämpfen. Anfangs startet man mit 3 Überlebenden die sich in einem Haus Zuflucht gesucht haben. Nun heißt es Überleben. Und eben das wird nicht leicht. Zwar findet man bereits in diesem Haus die ersten Ressourcen um ein bisschen etwas zu bauen wie z.B. einen Ofen damit den Bewohnern nicht kalt wird und diese somit nicht so schnell krank werden. Während man am Tag dann immer seine Leute „versorgt“ und das Haus verbessert wird man nun in der Nacht bereits zur ersten Entscheidung gezwungen. Den in der Nacht geht einer der Überlebenden hinaus um Resourccen wie etwa Nahrung, Medikamente oder Holz zu sammeln. Wobei das auch nur sehr limitiert ist, da der Rucksack sehr klein ist. Hier kommen dann schon erste Entscheidungen auf. Was wird beim Plündern der Umgebung mitgenommen? Nehme ich lieber noch ein bisschen Nahrung mit oder eher Medikamente? Vor allem im späteren Spielverlauf kommen dann noch moralische Entscheidungen hinzu. Auf Grund der knappen Ressourcen stellt man sich mit der Zeit die Frage. Wie weit werde ich gehen um meine Gruppe am Leben zu erhalten? Den neben leerstehenden Häuser kann man auch in bewohnte Häuser einbrechen. Da ist nun die Frage: Soll man diesen Leuten wirklich alles weg nehmen um die eigene Gruppe am Leben zu erhalten oder lässt man seine Gruppe hungern und sogar sterben um kein schlechtes Gewissen zu haben? Je länger der Spielverlauf andauert umso härter und moralischer wird der Kampf ums überleben. Auf Grund dieser extremen realistischen Erfahrungen vergeben wir hier 9 von 10 Punkten.

UMFANG
Allen in allem bietet This War of Mine vor allem im Bereich des Craftens genügend Inhalt um auch eine längere Motivationszeit zum spielen zu haben. Neben der klassischen Version mit den 3 Überlebenden bietet das Spiel noch die Möglichkeit sich einen eigenen Charakter zu erschaffen. Somit ist der Umfang vor allem für den Preis vom Spiel gerechtfertigt. Deswegen vergeben wir hier 8 von 10 Punkten.

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