Western Digital will die Zukunft von Computing-Architekturen für Big-Data- und Fast-Data-Umgebungen schneller Realität werden lassen

Western Digital will die Zukunft von Computing-Architekturen für Big-Data- und Fast-Data-Umgebungen schneller Realität werden lassen

Die Western Digital Corporation (NASDAQ: WDC), einer der weltweit führenden Anbieter von Speichertechnologien und -lösungen, hat auf dem siebten RISC-V Workshopbekannt gegeben, dass das Unternehmen beabsichtigt, den Übergang der Branche zu offenen, zweckbestimmten Computing-Architekturen anzuführen, um den zunehmend vielfältigen Ansprüchen von Anwendungen in der datenzentrierten Welt Rechnung zu tragen. In seiner Keynote brachte Martin Fink, Chief Technology Officer bei Western Digital, die Selbstverpflichtung des Unternehmens zum Ausdruck, über die Arbeit der RISC-V Foundation datenzentrierte Computing-Umgebungen voranzutreiben. RISC-V ist eine offene, skalierbare Computing-Architektur, die eine Vielfalt von Big-Data- und Fast-Data-Anwendungen sowie Workloads unterstützt, die sich in Core-Cloud-Rechenzentren und in entfernten oder mobilen Systemen an der Edge stark vermehren. Die Führungsrolle von Western Digital im Rahmen der RISC-V-Initiative ist insofern von Bedeutung, als es die Weiterentwicklung der Technologie und der umliegenden Ökosysteme beschleunigt, indem der eigene Verbrauch an Prozessoren (über eine Milliarde Kerne pro Jahr) auf RISC-V umgestellt wird.

Big-Data- und Fast-Data-Umgebungen vermehren sich rasch und überfluten die Grenzen traditioneller Infrastrukturen und Systemarchitekturen. Technologien und Architekturen, die „allgemeinen Zwecken“ dienen und seit Jahrzehnten in Betrieb sind, erreichen die Grenzen ihrer Skalierbarkeit, Leistungsfähigkeit und Effizienz. Workloads mit allgemeiner Zweckbestimmung, die von Architekturen unterstützt werden, die ebenfalls allgemeinen Zwecken dienen, weisen typischerweise einheitliche Processing-Ressourcen auf. Dazu gehören unter anderem Betriebssystem-Processing (OS), besonderes Offload-Processing, Hauptspeicher, Datenspeicherung und Interkonnektivität. Big Data wird immer größer und schneller, so dass sich der Ansatz des Allzweck-Computings, „eine Größe passt für alles“, als unzulänglich erweist, um die zunehmend vielfältigen Anwendungs-Workloads unserer datenzentrierten Welt zu meistern.

Datenzentrierte Umgebungen
Da die Vielfalt der Big-Data- und Fast-Data-Workloads zunimmt, müssen datenzentrierte Compute-Architekturen in der Lage sein, Ressourcen unabhängig voneinander zu skalieren. Die Architekturen von morgen müssen die beschränkte Standard-Ressourcen-Denkweise von Allzweck-Computing-Architekturen hinter sich lassen und zweckbestimmte Lösungen ermöglichen, die bei OS-Processing, Specialty Processing, Hauptspeicher, Storage und Interkonnektivität datenoptimierte Ebenen aufweisen. Die extremen Daten- und Computing-Workloads bei Analytics, maschinellem Lernen, künstlicher Intelligenz und intelligenten Systemen verlangen nach zweckbestimmten Umgebungen.

„Western Digital ist führend im Bereich Speicherlösungen und -technologien und wir weiten nun unsere Führungspostion auf offene, datenzentrierte Computing-Architekturen aus“, sagt Mike Cordano, President und Chief Operating Officer bei Western Digital. „Mit RISC-V kann die gesamte Branche die Vorteile von Architekturen der nächsten Generation realisieren; und es ermöglicht uns, für Big-Data- und Fast-Data-Anwendungen mehr zweckbestimmte Geräte, Plattformen und Speichersysteme zu erschaffen. Wir verlassen gerade den Bereich des reinen Speicherns von Daten und erschaffen neue Umgebungen, in denen die Nutzer den Wert und die Möglichkeiten ihrer Daten realisieren können.“

Computing enger mit den Daten verknüpfen
Western Digital ist ein führender Anbieter von Lösungen zum Erfassen, Erhalten, Zugreifen und Umwandeln von Daten. RISC-V wird es dem Unternehmen ermöglichen, sich an einer breiten Gemeinschaft von Erfindern zu beteiligen, die sich darauf konzentrieren, immer größere Mengen an Rechenleistung näher an die Daten heran zu bringen. Indem wir Computing-Leistung und Daten enger verknüpfen, können Kunden die Datenbewegungen an der Edge und in ihren Rechenzentren minimieren und somit das Processing je nach Standort, Arbeitslast oder Zeitbedarf optimieren.

riscv logo retina

Beschleunigung des RISC-V-Ökosystems
Um zur Weiterentwicklung und zum Erfolg des RISC-V-Ökosystems beizutragen, plant Western Digital, die zukünftige Kern-, Prozessor- und Controller-Entwicklung auf die RISC-V-Architektur umzustellen. Gegenwärtig nutzt das Unternehmen mehr als eine Milliarde Prozessorkerne jährlich, verteilt auf das gesamte Produktportfolio. Der Übergang soll allmählich erfolgen. Western Digital erwartet nach Abschluss dieses Prozesses, dass es im Jahr zwei Milliarden RISC-V-Kerne ausliefern wird. Das Unternehmen hat sich der Förderung der RISC-V-Technologie bei erfolgskritischen Anwendungen verschrieben, damit es in den eigenen Produkten eingesetzt werden kann.

Western Digital pflegt aktive RISC-V-Ökosystem-Partnerschaften und investiert in entsprechende Unternehmen. Das Unternehmen hat kürzlich ein strategisches Investment in Esperanto Technologies abgeschlossen, einem Entwickler von hochleistungsfähigen und energieeffizienten Computing-Lösungen, die auf der offenen RISC-V-Architektur basieren. Esperanto, mit Sitz im kalifornischen Mountain View, verfügt über ein bewährtes Team an erfahrenen Prozessor- und Softwareingenieuren, die sich zum Ziel gesetzt haben, RISC-V zur Architektur der Wahl für rechenintensive Anwendungen, wie maschinelles Lernen, zu machen.

„Die Open-Source-Bewegung hat der Welt gezeigt, dass die Innovationskraft verbessert wird, wenn eine große Community an einem gemeinsamen Ziel arbeitet“, sagt Fink. „Aus diesem Grund stellen wir unsere gesamte RISC-V-Denkarbeit der Community zur Verfügung. Um unser Einsatzspektrum und unsere Arbeiten zu erweitern und zu beschleunigen, ermutigen wir die offene Zusammenarbeit aller Branchenbeteiligten, darunter auch unserer Partner und Kunden. Zusammen können wir datenzentrierte Innovationen vorantreiben und sicherstellen, dass RISC-V die nächste Linux-Erfolgsstory wird.“

Um weitere Informationen über die RISC-V-Bekanntmachung zu erhalten oder den Webcast von Martin Finks Keynote auf dem siebten RISC-V Workshop anzusehen, besuchen Sie bitte: http://innovation.wdc.com.

Mehr Information über die RISC-V Foundation und den siebten RISC-V Workshop erhalten Sie unter: https://riscv.org.

Hat dir dieser Beitrag gefallen?

Klicke auf die Sterne um zu bewerten!

Es tut uns leid, dass der Beitrag für dich nicht hilfreich war!

Lasse uns diesen Beitrag verbessern!

Wie können wir diesen Beitrag verbessern?

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.